Bürgerstiftung Höchstadt gegründet

Mit einem historisch anmutenden Festakt wurde vor kurzem die Bürgerstiftung Höchstadt a. d. Aisch ins Leben gerufen. Gründungsstifter waren dabei Sparkassendirektor Herbert Fiederling und seine Frau. Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Höchstadt/Aisch und seine Frau Gisela spendeten dafür ihre Geburtstagsgeschenke.Gerade zu Zeiten knapper Kassen steigt die Bedeutung von Bürgerstiftungen, deren Zahl in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Vor allem Menschen die an einem Ort geboren sind und dann ihr ganzes Leben dort verbracht haben, stiften gerne in Bürgerstiftungen. In Höchstadt ist das anders. Herbert Fiederling ist nicht in Höchstadt geboren und stammt auch nicht aus der Region. Aber gerade deshalb stiftete er gerne privat für seine Wahlheimat. „Meine Frau und ich wollen auf diese Weise etwas an die Region zurückgeben, in der wir offen empfangen wurden und in der wir gerne leben“, erläuterte Herbert Fiederling. Im Sommer dieses Jahres waren die Eheleute Fiederling beide 60 Jahre alt geworden und hatten an Stelle von Geschenken um Spende für das Gründungskapital gebeten.„Eine Stiftung ist von Natur aus auf Dauer, ja für Jahrhunderte angelegt“, erklärte Bürgermeister Gerald Brehm in seiner Festrede zum Gründungsakt. Für diesen geschichtsträchtigen Moment hatte die Stadt Höchstadt 30 Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft in das historische Schlossgewölbe eingeladen. Im bedeutungsschwanger mit Fackeln illuminierten Festsaal überbrachte ein historischer Herold des kaiserlichen Hofes zu Wien drei handgefertigte Gründungsurkunden und hielt eine launige Laudatio auf die Gründungsstifter. Ein Video dieses Festaktes ist, zusammen mit zahlreichen Informationen rund um das Thema Stiften mit der Kreissparkasse Höchstadt/Aisch, auf der ebenfalls neu gestarteten Internetseite www.stiftergemeinschaft.info zu sehen.Die der Bürgerstiftung Höchstadt a. d. Aisch kostenlos zur Verfügung gestellte Internetpräsenz ist dabei nur ein Baustein des Stiftungskonzeptes der Höchstadter Kreissparkasse. Dieses steht unter dem Motto „Starthilfe“. Gemeinden oder potentielle private Stifter erhalten dabei tatkräftige Unterstützung zur Markteinführung der jeweiligen Stiftung. Dazu gehörten Fachvorträge ebenso wie das Erstellen von weiteren Publikationen, etwa Imagebroschüren oder Flyer, die im Hause der Kreissparkasse gestaltet werden.

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