Hongkong meets Buttenheim

Die neue Kollektion für den asiatischen Markt wurde mit eigens hierfür eingeflogenen Modells vor und in historischer Kulisse im Geburtshaus des Unternehmensgründers und Erfinder der Jeans von einem 16-köpfigen Team aus Hongkong abgelichtet.

Das Levi Strauss Museum - einen Besuch wert!

Levi Strauss, der Erfinder der Jeans, wurde als Sohn eines jüdischen Hausierers 1829 im fränkischen Ort Buttenheim geboren. In Amerika realisierte er eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Heute zählt er laut Focus-Magazin zu den zehn bekanntesten Persönlichkeiten der Welt. Im Jahr 2000 eröffnete die Gemeinde Buttenheim im Geburtshaus des Levi Strauss – einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus aus dem Jahre 1687 - das einzige europäische Jeansmuseum. Seitdem entführt modernste audiovisuelle Technik dort den Besucher in die Welt von Indigo und Denim und lässt ihn die Hoffnungen der Auswanderer sowie die turbulenten Zeiten des amerikanischen Goldrausches nacherleben. In schwierigen Zeiten war die Einrichtung des Museums für eine Gemeinde von knapp 3 000 Einwohnern ein enormer Kraftakt. Seither ist der finanzielle Spielraum nicht größer geworden. Das inzwischen mehrfach international ausgezeichnete Museum (u.a. 2001 Red Dot Award, 2002 Special Commendation im European Museum of the Year Award) zieht jährlich über 10 000 Besucher aus der ganzen Welt an, das Medieninteresse ist enorm und anhaltend. Nach einer fünfjährigen Aufbauphase, die sich hauptsächlich der Einrichtung des Museums, dem Aufbau der Jeanssammlung, der Einbindung des Museums in regionale Netzwerke und vor allem der Erforschung der Konzern-, Industrie- und Textilgeschichte widmete, geht es nun in einer zweiten Entwicklungsphase verstärkt darum, die Ergebnisse dieser Arbeiten öffentlich zu präsentieren und den Bekanntheitsgrad des Museums und über die Grenzen der Region, Bayerns und Deutschlands hinaus zu erhöhen. Die mittlerweile dem Museum zur Verfügung stehende Sammlung historischer Jeans gehört zu den bedeutendsten Europas und ermöglicht es anhand von repräsentativen Beispielen, Jeansgeschichte anschaulich nachzuvollziehen. Um die weltumfassende und kulturübergreifende Rolle der Jeans vor allem jüngeren Besucherschichten zugänglich zu machen, sucht das Museum seit längerem nach einer Möglichkeit der Vermittlung von Hintergrundwissen. Mit Hilfe einer Mulitmedia-CD präsentiert sich das Museum der interessierten Öffentlichkeit und gibt dem Museumsbesucher die Möglichkeit, sich einen Teil der Jeansgeschichte mit nach Hause zu nehmen und dort sein Wissen selbständig zu vertiefen. Auch eine Vorbereitung des Museumsbesuches für Jeansbegeisterte, für Leiter von Reisegruppen und für Klassenlehrer ist mit Hilfe des multimedialen interaktiven Informationssystems problemlos möglich.

Eine Förderstiftung bietet Freunden und Förderern die Möglichkeit, die Arbeit des Museums dauerhaft aus den Erträgen einer Stiftungszuwendung zu unterstützen.

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