Neues Fundament für das Caritas-Haus Feldberg

Die bisher in privater Hand geführten Gesellschafteranteile an der Betreibergesellschaft sind in eine hierzu gegründete gemeinnützige „Stiftung Caritas-Haus Feldberg – Vorsorge und Rehabilitation für Mutter/Vater–Kind und Jugendliche“ übertragen worden. Der Betriebsträger des Interdisziplinären Therapiezentrums Caritas-Haus Feldberg hat sich neu aufgestellt mit dem Ziel, die Traditionseinrichtung Caritas-Haus Feldberg in eine tragfähige Zukunft zu führen. Das Caritas-Haus Feldberg führt medizinische Mutter-Kind-Maßnahmen und Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche unter ärztlicher Leitung durch.Die bisher in privater Hand geführten Gesellschafteranteile an der Betreibergesellschaft sind in eine hierzu gegründete gemeinnützige „Stiftung Caritas-Haus Feldberg – Vorsorge und Rehabilitation für Mutter/Vater–Kind und Jugendliche“ übertragen worden. Diese Stiftung führt künftig die höchstgelegene medizinische Rehabilitationseinrichtung Deutschlands auf der Passhöhe des Feldbergs in strategischer Partnerschaft mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg. Die Stiftung trägt die Mehrheitsanteile, der Caritasverband ist mit 10 % an der Betreibergesellschaft beteiligt. Damit ist eine über mehrere Monate intensiv vorbereitete Phase der Neustrukturierung der Trägerverhältnisse erfolgreich zu Ende geführt.In einem ersten Schritt war noch im vergangenen Jahr der Klinikbetreiber in eine gemeinnützige Gesellschaft umgewandelt worden. Damit wird gewährleistet, dass alle Mittel, die in die Gesellschaft fließen oder die von der Klinik erwirtschaftet werden, wiederum ausschließlich im Kernbereich des Einrichtungsauftrags für behandlungsbedürftige Mütter und Väter mit ihren Kindern verbleiben und eingesetzt werden. Die Gründung der gemeinnützigen Stiftung als Träger der Mehrheitsanteile des Betreibers und die Übertragung dieser Anteile auf die Stiftung war der nächste wichtige strategische Schritt in die neue Trägerstruktur, der erst vor wenigen Tagen erfolgt ist. Die Stiftung steht unter dem Dach der Deutschen Stiftungstreuhand AG mit Sitz in Fürth und ist nach ihrer Satzung vorwiegend fördernd tätig im Arbeitsfeld der Müttergenesung, der Durchführung von Vorsorge- und Rehabilitationskuren für Mütter und Kinder zu deren seelischen und körperlichen Regeneration sowie zur medizinischen Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen. Mit der organisatorischen Neuordnung ist auch eine Erweiterung des Klinikangebotes verbunden. So konnte Dr. Tobias Tüchelmann als leitender Kinder- und Jugendarzt für das Caritas-Haus Feldberg gewonnen werden. Er unterhält in Freiburg eine sozialpädiatrische Ambulanz. Dadurch ist eine Vernetzung von stationären und regionalen Maßnahmen gegeben, so dass die langjährig erprobten Konzepte zu den Krankheitsbildern AD(H)S und Adipositas qualifiziert weiterentwickelt werden können. Die Partnerschaft mit der Caritas sichert eine enge Vernetzung der Arbeit der Klinik mit den bundesweiten Beratungsstellen und Diensten der Caritas und weiterer Wohlfahrtsverbände, in denen die Mütter und Kinder vor einem stationären Aufenthalt beraten und nach Durchführung einer Rehamaßnahme in ihrem häuslichen Lebensumfeld weiter begleitet und gefördert werden können. Weiter unterstützt die Einbindung der Klinik in das Netzwerk der Caritas eine wirksame Vertretung sowohl gegenüber Kostenträgern als auch in Politik und Gesellschaft. Darüber hinaus gewährleistet die Zusammenarbeit eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Einrichtungsauftrags vor dem Hintergrund sich ständig ändernder gesellschaftlicher Herausforderungen, neuer medizinischer und therapeutischer Standards und neuer familiärer Anforderungen im häuslichen Umfeld der Patienten.Die neue Trägerstruktur stellt einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und auf Dauer angelegte erfolgreiche Arbeit des Caritas-Hauses Feldberg dar. Horst Ohlmann, Vertreter der Deutschen Stiftungstreuhand, Andreas Jeger, Stiftungsvorstand, und Udo Wankelmuth als Geschäftsführer der Klinik äußern sich zuversichtlich über den eingeschlagenen Weg und freuen sich gemeinsam mit dem Caritasverband auf eine erfolgreiche Zukunft des Hauses.

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