Stiftergemeinschaften

Neben den zunehmenden Gemeinschaftsstiftungen, die auf Zustiftungen vieler Stifter zu einem bestimmten Themenkreis ausgelegt sind, gewinnen die durch uns entwickelten Stiftergemeinschaften mehr und mehr an Bedeutung. Nie war es einfacher eine Stiftung zu errichten, als mit unserem Modell der Stiftergemeinschaft.

Die Stiftergemeinschaft wird in der Regel als Treuhandstiftung mit unterschiedlichen Stiftungszwecken z.B. in Kooperation mit institutionellen Partner (Kommunen, Universitäten, Sparkassen, etc.) errichtet und treuhänderisch durch die Deutsche Stiftungstreuhand AG verwaltet.

Interessierte Stifter erhalten im Rahmen der Stiftergemeinschaft die Möglichkeit, Ihre Namensstiftung schnell und einfach zu errichten. Die Zweckbestimmung für die Stiftung und die Empfängerorganisation (z. B. Umwelt-, Tierschutz, Jugend- oder Altenhilfe, etc.) wird dabei von den Stiftern selbst bestimmt.

Stifter unserer Stiftergemeinschaft müssen sich nicht dauerhaft auf den ursprünglich gewählten Stiftungszweck festlegen, sondern können innerhalb der in der Stiftungssatzung aufgeführten gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecke wechseln. Dadurch wird es möglich, das sonst sehr starre Instrument Stiftung an die sich im Lauf des Lebens veränderten Wertevorstellungen und Bedürfnisse anzupassen.

Im Rahmen der Stiftergemeinschaft ist die für Stifter oft quälende Frage, wer die Stiftung nach dem eigenen Leben weiterführen soll, von Beginn an geregelt. Ein durch die institutionellen Partner besetztes Gremium sorgt dauerhaft dafür, dass die Stiftung im Sinne des Willens der Stifter fortgeführt wird. Die Stiftergemeinschaften können hierbei auch von den Aufsichtsbehörden der institutionellen Partner geprüft werden.

Im Rahmen der Stiftergemeinschaften können Stifter mit kleineren Beträgen ihre Namensstiftungen errichten, um das Wirken einer Stiftung zu Lebzeiten kennenzulernen. Das Stiftungsvermögen kann zu Lebzeiten oder von Todes wegen in jeder beliebigen Höhe aufgestockt werden. Den Stifter steht es ebenfalls frei, für die Zwecke ihrer Stiftung um Spenden oder Zustiftungen Dritter zu werben.

Die umfassenden Verwaltungsarbeiten werden den Stiftern im Rahmen der Stiftergemeinschaften durch die institutionellen Partner und die Deutsche Stiftungstreuhand AG abgenommen. Die schönen Seiten des Stiftens verbleiben bei den Stiftern.

Vorteile ergeben sich bei der Stiftergemeinschaft auch im Bereich der Vermögensanlage des Stiftungskapitals. Das gesamte Stiftungsvermögen aller Stifter einer Stiftergemeinschaft wird gemeinsam in einem Depot verwaltet. Durch das wachsende Stiftungsvermögen partizipieren so auch kleinere Stiftungen von höheren Erträgen, die in der Regel durch die Sammelanlage aller Stiftungsvermögen erwirtschaftet werden können.

Merkmale:

  • Einfach zu errichten (Unterschrift genügt)
  • fördernde Tätigkeit, nicht operativ
  • großes Spektrum an Stiftungszwecken
  • „Wechsel des Förderzwecks" möglich
  • Führung der Stiftung über das eigene Leben hinaus durch institutionell besetzte Stiftungsorgane gesichert

 

Stiftergemeinschaften

Kulturforum mit neuem Stiftungsmodell finanziert

Mit großem Lob an die Stadt Fürth und ihre Bürger eröffnete jetzt das neue Kulturforum in der mittelfränkischen Stadt: Bayerns Kultusminister Thomas Goppel lobte das bürgerschaftliche Engagement und die Finanzierung durch eine Stiftung. [mehr...]