Die Weihnachtsspendenaktion 2025 war wieder ein voller Erfolg. Insgesamt kamen 10.600 Euro Spenden der Bevölkerung zusammen. Ein großer Dank geht an die vielen Spenderinnen und Spender. Die Sparkasse Amberg-Sulzbach stockte den Betrag auf – so kamen 20.000 Euro zur Ausschüttung.
Das Kinderpalliativteam betreut schwerst- und lebensverkürzend erkrankte Kinder sowie deren Familien in der Region. Seit einem Jahr ergänzt die Musiktherapie das Angebot – ambulant, im häuslichen Umfeld und ohne zusätzlichen Aufwand für die betroffenen Familien. Die Therapie ermöglicht Nähe, Geborgenheit und Entspannung, unabhängig von der Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder. Sie spricht alle Sinne an, schafft Momente des Wohlbefindens und bezieht auch Geschwister und Eltern aktiv mit ein.
Musiktherapie von großem Wert
„Musik erreicht unsere Patientinnen und Patienten auf einer ganz besonderen Ebene. Sie schafft oft Zugänge, wo Worte nicht mehr ausreichen“, betonte Psychologin Stefanie Ochsenkühn bei der Spendenübergabe. Auch Lisa Lukas vom Sozialdienst unterstrich die Bedeutung des Angebots: „Die Familien erleben in der Musiktherapie wertvolle gemeinsame Momente – das ist gerade in belastenden Zeiten von unschätzbarem Wert.“
Drei Musiktherapeutinnen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach betreuen die Familien regelmäßig. Finanziert wird das Angebot ausschließlich über Spenden und Drittmittel. Da keine Kostenträger die Therapie übernehmen, entstehen monatliche Kosten von rund 1.500 bis 2.000 Euro. Der Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche Dr. Andreas Fiedler bedankte sich für die Spende und würdigte das große Engagement des Teams.
Gutes in der Region bewirken
Vorstandsvorsitzender Thomas Pickel von der Sparkasse Amberg-Sulzbach zeigte sich überzeugt von dem Projekt: „Die Musiktherapie ist eine wichtige Ergänzung der ganzheitlichen palliative Betreuung. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag zur Fortführung leisten können. Vorstandsmitglied Sonja Kalb ergänzte: „Gerade, weil es keine reguläre Finanzierung gibt, helfen die 10.000 Euro für Planungssicherheit.“ Stiftungsexperte Edgar Rauch betonte die gesellschaftliche Verantwortung: „Kinderpalliativarbeit verdient besondere Aufmerksamkeit.“
Dem weiteren Empfänger, dem Sozialdienst katholischer Frauen wird die andere Hälfte der Spende in den nächsten Tagen überreicht. Die Weihnachtsspendenaktion gibt es seit dem Jahr 2012. Über die hauseigene Stiftergemeinschaft möchte die Sparkasse Amberg-Sulzbach Gutes in der Region bewirken.
Quelle: www.sparkasse-amberg-sulzbach.de

